Brandbeistellung – Atemschutznotfall im EFH
Allgemein
Grundinformationen des Szenarios
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Titel
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Kurzbeschreibung (einzeilig)
Ausführliche Beschreibung
<p>B2 Wohnhausbrand in Einfamilienhaus. Ein <b>gestellter Atemschutztrupp (2 Personen) ist bereits im Innenangriff</b>, als der weitere FF-Atemschutztrupp und die Rettung eintreffen.</p><p>Beim Eintreffen <b>stürzt ein Trupp-Mitglied</b> und zieht sich eine <b>geschlossene Femurfraktur links</b> zu (zusätzlich Schmerzen an Rücken und linker Schulter ohne fassbares Korrelat, beginnender Schock durch die innere Blutung im Oberschenkel). Der nachrückende zweite Trupp geht zur Rettung vor; <b>beim Heraustragen wird beim zweiten Mitglied desselben Trupps die Atemschutzmaske undicht</b> → Rauchgasinhalation mit Bronchospasmus (Obstruktion der unteren Atemwege).</p><p>Die Rettung erhält dadurch <b>sehr rasch und nahezu gleichzeitig beide Patienten aus demselben Trupp</b>. Das Szenario ist bewusst chaotisch aufgebaut – Triage, Priorisierung und Kommunikation zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst sind essenziell.</p>
Schwierigkeit
basic
intermediate
advanced
expert
Geschätzte Dauer (Minuten)
Zielgruppe
Allgemeiner Hinweis (erscheint auf Alarmierungsseite)
Sie werden als RTW-Team zu einem Notfall alarmiert. Aufgabe ist es, den Patienten oder die Patientin nach dem ABCDE-Schema entsprechend des jeweiligen Ausbildungsstandes (RS / NFS / NKA / NKV) zu beurteilen und zu versorgen. Dabei ist auf korrektes, hygienisches Arbeiten zu achten. Alle Maßnahmen sind entsprechend dem Kompetenzniveau durchzuführen. Falls eine Maßnahme aufgrund von Limitationen der Simulation nicht darstellbar ist, wird dies klar kommuniziert und entsprechend angedeutet. Die Durchführung aller medizinischen Maßnahmen sowie Medikamentengaben hat gemäß den aktuellen RD-MED-/RTM-Richtlinien und dem jeweiligen niederösterreichischen Kompetenzrahmen zu erfolgen. Medikamentöse Maßnahmen dürfen ausschließlich innerhalb der entsprechenden Kompetenzen durchgeführt werden. Medikamentengaben sind klar und deutlich der Instruktorin / dem Instruktor zu melden (inkl. Arzneimittel und applizierter Menge). Vorbereitete Zugänge dürfen in vorhandene Übungs-Zugangsschläuche injiziert werden. Ist kein vorbereiteter Übungs-Zugangsschlauch vorhanden, wird der Zugang lediglich aufgeklebt simuliert. In diesem Fall sind Medikamente in die bereitgestellte Kontermedbox zu applizieren. Jede Medikamentengabe ist dabei eindeutig anzusagen – inklusive Medikamentenname, Dosierung und verabreichter Menge –, sodass die Übungsleitung die Durchführung nachvollziehen kann. Die Übungsleitung gibt ausschließlich jene Befunde weiter, die aktiv erhoben und kommuniziert werden. Untersuchungen müssen daher klar ausgesprochen werden (z. B. „Ich kontrolliere die Atemfrequenz“, „Ich taste den Radialispuls“, „Ich beurteile die Hautfarbe“), damit entsprechende Rückmeldungen erfolgen können. SANREAL ist nicht Bestandteil der Übung. Wird durch Teilnehmende oder Figuranten „SANREAL“ geäußert, ist die Übungsleitung sofort zu informieren und die Situation als potenzieller Realfall zu behandeln. Solange kein SANREAL ausgerufen wird, ist das Verhalten aller Patienten und Figuranten als Teil des Szenarios zu sehen. Ziel der Übung ist eine strukturierte, realitätsnahe und nachvollziehbare Patientenversorgung unter möglichst realistischen Bedingungen.